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Case Study

CargoVIS im Umschlaglager

bei Gebrüder Weiss

Logo Gebrüder Weiss | Videoüberwachung im Umschlagslager

"CargoVIS lässt sich hinsichtlich der
Sendungs-Recherche sehr intuitiv
bedienen und insgesamt wirkt das
Software-Frontend für den Bediener
moderner."

Markus Nigsch
Prokurist bei Gebrüder Weiss

13. November 2017

Gebrüder Weiss

Sicher ohne Suchen

"Die Video-Überwachung wird von unseren Kunden und Verbundpartnern CTL und Dialog sehr geschätzt und ist für uns genauso unverzichtbar wie eine Brandmeldeanlage."

Markus Nigsch | Prokurist bei Gebrüder Weiss

Mit Videoüberwachung im Umschlagslager beschleunigt Gebrüder Weiss den Warenausgang und klärt Kundenreklamationen, Bestandsdifferenzen und Schadensfälle. An den Standorten Memmingen, Aldingen und Wolfurt kommt eine Lösung von DIVIS zum Einsatz.

Beim Lagerumschlag zählt jede Minute. Umso ärgerlicher ist es, wenn bei der Lkw-Beladung Zeit für das Suchen einzelner Colli verloren geht. Vor diesem Hintergrund hat der weltweit agierende Logistikdienstleister Gebrüder Weiss viele seiner Standorte mit Videoüberwachungs-Lösungen ausgestattet.

Sie verknüpfen die an den Hallentoren montierten Kameras mit den mobilen Handscannern der Mitarbeiter und der Speditionssoftware. Damit wird jeder Barcode-Scan zwischen Wareneingang und -ausgang mit Videaufnahmen des betreffenden Collis "verheiratet". Sollte ein Paket später nicht auffindbar sein, lässt sich sein Weg anhand der Paket- oder Sendungsnummer und einer speziellen Auswertungs-Software lückenlos verfolgen und lokalisieren.

Durch diverse Firmenzukäufe des schnell expandierenden Familienunternehmens sind bei Gebrüder Weiss verschiedene Videosysteme im Einsatz. Die drei jüngsten Installationen an den Standorten Memmingen, Wolfurt und Aldingen stammen jedoch einheitlich von DIVIS. Der Technologieanbieter mit Sitz in Bordesholm konnte sich mit der Lösung CargoVIS, der Video Management Software für Umschlagslager, in den jeweiligen Ausschreibungen gegen den Mitbewerb durchsetzen. "CargoVIS lässt sich hinsichtlich der Sendungsrecherche sehr intuitiv bedienen und insgesamt wirkt das Software-Frontend für den Bediener moderner", erklärt Prokurist Markus Nigsch, der bei Gebrüder Weiss den Bereich Immobilien und Facilitymanagement verantwortet.

 

Vielseitiger Nutzen

CargoVIS zur Videoüberwachung im Umschlagslager ist bei Gebrüder Weiss rund um die Uhr im Einsatz und speichert die aus Sendungsnummern, Zeitstempeln und Kamerapositionen bestehenden Datensätze in einer lokalen Datenbank ab. Allein in Memmingen wird darauf rund zehnmal pro Tag zugegriffen: Bei rund 500.000 Sendungen mit mehr als 1,5 Mio. Colli pro Jahr kommt es beim Laden immer wieder mal vor, dass Fahrer einzelne Pakete nicht finden können. In diesen Fällen wenden sich die Fahrer an einen Disponenten, der mit Hilfe von CargoVIS sowie der Paket- oder Sendungsnummer die aktuelle Position des gesuchten Colli ermittelt und mit Fotos nachweist.

Die Recherchen beschleunigen aber nicht nur den Warenausgang, sondern klären auch Kunden-Reklamationen, Diesel-Diebstähle, Schadensfälle und Bestands-Differenzen. "Erst vor wenigen Wochen konnten wir einem Großkunden mit Hilfe von CargoVIS nachweisen, dass wir weniger Ware als von ihm angegeben erhalten hatten", betont Betriebsleiter Thomas Schneider.

Abschreckende Wirkung

Die Daten-Grundlage liefern in Memmingen 82 Kameras in zwei Hallen und 48 weitere Kameras im Außenbereich, deren Videomaterial (3 Bilder pro Sekunde) bei Gebrüder Weiss 30 Tage lang gespeichert wird. Allein mit dieser Installation lassen sich sämtliche Geschehnisse an den Toren und Rampen nachvollziehen, was nicht zuletzt auch auf Diebe eine abschreckende Wirkung hat. "Dieselklau gehört bei uns der Vergangenheit an", bestätigt Schneider einen der positiven Effekte der lückenlosen Videoüberwachung im Umschlagslager.

Neben dem effizienten Handling der riesigen Datenmengen steckt die Raffinesse von CargoVIS aber vor allem in der Auswertungs-Software und der gezielten Ansteuerung der jeweils "richtigen" Kameragruppe. Hier bietet DIVIS grundsätzlich zwei Lösungen an: Bei der automatisierten Variante wird jeder Barcode-Scanner separat geortet und der Kameragruppe im jeweiligen Hallenabschnitt zugeordnet. Ohne weiteres Zutun durch den Mitarbeiter wird damit bei jedem Scan die Kamera "mit Blick" auf die jeweilige Ware zugeordnet, und deren Bilder mit der Sendungsnummer verknüpft.

 

Pragmatische Lösungen

Gebrüder Weiss entschied sich für die zweite Variante, bei der die passende Kamera durch den Scan eines am jeweiligen Hallentor befestigten Barcodes verknüpft wird. Dieser Handgriff muss vom Mitarbeiter nur einmal zu Beginn seiner Tätigkeiten im Arbeitsbereich ausgeführt werden. Danach werden alle gescannten Sendungen automatisch der betreffenden Kamera zugeordnet. "Die pragmatische Lösung hat sich im Alltag bestens bewährt, zumal sich unsere Mitarbeiter beim Be- und Entladen ohnehin auf ein einziges Tor konzentrieren", stellt Schneider fest.

Ähnlich pragmatisch und raffiniert funktioniert die unter dem Namen "Gate+" angebotene Zustandskontrolle für die 80 Sektionaltore. Diese verfügen auf der Innenseite über ein weißes Schild mit einem schwarz eingerahmten Kreis, das sich beim Öffnen und Schließen nach oben und unten mitbewegt. "Die Kameras erkennen, wenn sich der Kreis in der untersten Position befindet, sprich wenn das Tor geschlossen ist", erklärt Schneider. Diese Information wird von CargoVIS permanent zu einem Dashboard übertragen, das sämtliche Torpositionen auf einen Blick anzeigt. "Das erspart uns beim nächtlichen Abschließen des Standorts viel Zeit und sorgt für zusätzliche Sicherheit", betont Schneider.

 

Geschützte Daten

Auch beim Thema Datenschutz ging Gebrüder Weiss von Anfang an auf Nummer sicher. Gesichter und die von den Außenkameras aufgenommenen öffentlichen Flächen außerhalb des eigenen Grundstücks lassen sich von CargoVIS auf einfache Weise unkenntlich machen. Zudem können auf die Auswertungs-Software nur speziell geschulte Mitarbeiter in ausgewählten Abteilungen zugreifen. "Wir haben die Software nur auf vereinzelten PCs im Kundenservice, der Nahverkehrs-Disposition, der Schadensabteilung sowie der Logistik- und IT-Abteilung installiert", so Patrick Pflotsch vom IT Service Desk.

Der Daten-Experte ist bei Gebüder Weiss der interne Ansprechpartner für alle Fragen rund um CargoVIS und die "Schnittstelle" zum Kunden-Support von DIVIS. Dabei machte Pflotsch bisher nur die besten Erfahrungen: "Die Techniker von DIVIS stehen bei Bedarf immer für uns bereit und bieten schnelle Hilfe," bestätigt Pflotsch. Seit Inbetriebnahme der Anlage im August 2016 musste er aber erst zweimal auf den Support zurückgreifen.

Reibungslose Installation

Ebenso positiv erinnert man sich bei Gebrüder Weiss an die Planung und Installation der Lösungen an den Standorten Memmingen, Wolfurt und Aldingen. "Die Projekte verliefen reibungslos und dauerten jeweils drei Monate", sagt Projektmanagerin Diana Koplenig. "DIVIS hat sich sehr flexibel an die Terminverschiebungen angepasst, die beim Neubau in Memmingen aufgetreten waren", hebt Koplenig hervor.

Fazit

Mit CargoVIS hat Gebrüder Weiss seine Prozesse deutlich beschleunigt, Reklamationen minimiert und die Service-Qualität weiter verbessert. "Die Video-Überwachung wird von unseren Kunden und Verbundpartnern CTL und Dialog sehr geschätzt und ist für uns genauso unverzichtbar wie eine Brandmeldeanlage", bringt es Markus Nigsch auf den Punkt.

Gebrüder Weiss | Videoüberwachung im Umschlagslager
HINTERGRUND

Gebrüder Weiss

Gebrüder Weiss ist das älteste Transport- und Logistikunternehmen Österreichs und bis heute in Familienbesitz (Familien Weiss und Jerie). Die Geschichte des Logistikdienstleisters reicht bis auf das Jahr 1330 zurück. Heute beschäftigt der Gebrüder Weiss (GW) Konzern mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg) über 6.500 Mitarbeiter an 150 Standorten. In Mittel- und Osteuropa ist GW in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzogowina, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine vertreten. Im Geschäftsjahr 2016 hat der Partner der Stückgut-Kooperationen CTL und Dialog einen Umsatz von 1,36 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Die zentrale IT-Services Abteilung des weltweit agierenden Unternehmens befindet sich in Kennelbach. Von hier aus werden nicht nur Niederlassungen von Gebrüder Weiss in Österreich betreut, sondern auch das weltweite Netzwerk des Transport- und Logistik-Unternehmens.

Mehr über Gebrüder Weiss

Anwendervideo & Fotos

Markus Nigsch | Gebrüder Weiss | Videoüberwachung im Umschlagslager

Markus Nigsch
Prokurist bei Gebrüder Weiss
photo© Gebrüder Weiss

Thomas Schneider | Gebrüder Weiss | Videoüberwachung im Umschlagslager

Thomas Schneider
Betriebsleiter bei Gebrüder Weiss
photo© Gebrüder Weiss

Patrick_Pflotsch | Gebrüder Weiss | Videoüberwachung im Umschlagslager

Patrick Pflotsch
IT-Helpdesk bei Gebrüder Weiss
photo© Gebrüder Weiss

Diana Koplenig | Gebrüder Weiss | Videoüberwachung im Umschlagslager

Diana Koplenig
Projektleiterin bei Gebrüder Weiss
photo© Gebrüder Weiss

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